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Barfuß laufen – zurück zum Ursprung

2013 März 8
von zarosa

Barfuß laufen ist ein Trend, der immer mehr Menschen anspricht. Und das ist nicht verwunderlich, denn in den allermeisten Kulturen der Menschheit war Barfüßigkeit die Regel. Heutzutage haben jedoch viele Menschen einen Schuhtick und tragen vor allem Schuhe, die für die Füße nicht besonders gesund sind, wie High Heels. Bei Ausdauersportarten wird meist auf gut gepolsterte, stützende Schuhe zurückgegriffen – im vielleicht falschen Bewusstsein, damit dem Körper etwas Gutes zu tun.

Sind Schuhe hut oder schlecht für die Füße? Kritik durch Experten

Sportmediziner und Orthopäden finden modernes Schuhwerk mitunter bedenklich – und dies hört keineswegs bei High Heels auf, sondern umfasst auch moderne Sportschuhe. Dadurch, dass der Fuß so optimal gestützt wird, kommen nämlich die Fußmuskeln, die für eine gute Haltung und eine sichere Balance so wichtig sind, nicht mehr richtig zum Einsatz. Das führt nicht nur dazu, dass beispielsweise ein effektives Wadentraining in solchen Schuhen fast unmöglich ist, sondern belastet überraschenderweise die Gelenke, Knie, Hüfte und Wirbelsäule mehr als das Laufen ohne Schuhe. Das kann damit zusammenhängen, dass in Schuhen eher der Fersen-, mit nacktem Fuß hingegen eher der Ballengang praktiziert wird.

Barfuß laufen als Lösung

Wer barfuß läuft, also auch keine Schuhe und Socken trägt, trainiert damit die Fußmuskulatur und trägt dazu bei, dass Fehlstellungen von Fuß und Zehen unwahrscheinlicher werden. Deswegen ist es gerade für Kinder und Jugendliche so wichtig, dass sie häufiger barfuß laufen, und zwar am besten auf verschiedenem Untergrund, um die Fußmuskulatur gut zu trainieren. Doch auch Erwachsene laufen immer häufiger nicht nur in der Wohnung, sondern auch in der Natur und in der Stadt barfuß herum. Ein besonderes Highlight sind sicher die Ausflüge Gleichgesinnter auf sogenannten Barfuß-Pfaden oder auch Barfuß-Paraden, mit denen Aufmerksamkeit für den Trend erzeugt wird. Doch leider kann es beim Barfußlaufen zu Verletzungen des Fußes, beispielsweise durch Glasscherben oder Insekten, kommen. Dies ist insbesondere für Diabetiker mit einer schlechten Wundheilung gefährlich. Daher greifen viele Menschen, die gern barfuß laufen, auf sogenannte Barfuß-Schuhe (Fit For Fun hat Barfuß-Schuhe getestet. Hier gehts zum Ergebnis: Freiheit für die Füße) zurück, die den Fuß nicht stützen, sondern ihn nur wie eine zweite Haut umspannen (und dabei den Zehen in Zehenkammern ausreichend Platz bieten). So haben sie das Gefühl des Barfußlaufens, schützen ihren Fuß aber trotzdem.

Fazit

Das Laufen ohne Schuhe und Socken fördert die Durchblutung und trainiert die Fußmuskulatur. Das barfüßige Gehen in Wasser oder auf einer taufrischen Wiese ist dabei sicherlich auch für Neulinge ein absolutes Highlight, dass es auszuprobieren gilt. Übrigens: Viele, die auf Barfuß-Pfaden unterwegs sind, sind da, um den Trend des Barfußlaufens einfach auszuprobieren – und die meisten von ihnen bleiben dabei.

  1. März 8, 2013

    gibt nichts herrlicheres als Barfuss laufen…okay mehr wohl auf dem Land als in der Innenstadt aber dem gesamten Muskelapparat unseres Körpers können wir nichts Besseres tun als das.

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