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Vitamin D – Ein Sonnenbad für die Seele

2012 Mai 16
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von zarosa

Wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken scheinen und die Tage wieder langsam heller werden, dann scheint es uns gleich viel besser zu gehen. Vorbei sind die tristen und dunklen Wintertage, so wie in der Natur alles wieder wächst und blüht, so blühen wir auch auf. Dafür ist nicht zuletzt die Sonne verantwortlich – mit einem Sonnenbad tanken wir nicht nur Wärme sondern auch Vitamin D, das unseren Körper auf vielerlei Weise positiv beeinflusst.

Vitamin D macht glücklich

Nur ca. 10 bis 25 Prozent des Vitamin D Bedarfs decken wir über die Ernährung ab. Die übrigen 75 bis ca. 90 Prozent erhält unser Körper durch Prozesse, die durch Sonnenstrahlen ausgelöst werden. Die Auswirkungen von Vitamin D auf unseren Körper sind absolut positiv – es stärkt das Herz, aktiviert das Gehirn, ist gut für starke Knochen, fördert ein widerstandsfähiges Immunsystem, mindert das Risiko, an Diabetes zu erkranken und… Vitamin D macht glücklich. In unserem Gehirn konnten Forscher so genannte Vitamin-D-Rezeptoren finden, an denen das Vitamin andocken kann. Diese befinden sich am Hypothalamus, also dem Bereich, der für unsere Stimmung zuständig ist. Das Vitamin D wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus. Experten sagen, dass sogar Depressionen durch die Gabe von Vitamin D gemildert werden können.

15 Minuten sonnen für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D

Der Körper benötigt also ein gewisses Maß an Sonnenstrahlen, um lebenswichtige Vitamine zu bilden. Dies soll jedoch kein Plädoyer für ungezügelte Sonnenbäder sein. Bei längeren Aufenthalten in der Sonne muss die Haut mit Sonnencremes geschützt werden. Für eine gute Versorgung mit Vitamin D genügen je nach Hauttyp bereits 15 Minuten pro Tag. Es ist ausreichend zum Beispiel Gesicht, Hände und Unterarme der Sonne auszusetzen – es ist also kein Ganzkörper-Sonnenbad nötig.

Noch einmal der Hinweis: Bei ausgiebigen Sonnenbädern muss die Haut entsprechend des Hauttyps mit Sonnencreme oder ähnlichem geschützt werden. Das Motto „viel hilft viel“ gilt hier nicht. Wer 1 Stunde statt 15 Minuten sonnenbadet, produziert nicht um ein Vielfaches mehr an Vitamin D und ist damit nicht um ein vielfaches besser gelaunt – die Produktion wird nach Expertenmeinung nach maximal 30 Minuten ohnehin beendet. Außerdem: Auch wenn Experten davon ausgehen, dass sogar depressive Verstimmungen durch Vitamin D gemildert werden können, so ist in diesen Fällen der Besuch beim Arzt unerlässlich.

Nachtrag, 20. Juni 2012:

Gerade gelesen: Im Blog von kurenundwellness.tv wird das Thema ebenfalls aufgegriffen. Hier finden Sie weitere Informationen: Zum Beispiel, welche Nahrungsmittel Vitamin D enthalten, um die 10 bis 25 Prozent des Vitamin D Bedarf, der über die Nahrung abgedeckt wird, optimal zu befriedigen. Viel Spaß beim Lesen

Außerdem interessant: Lichttherapie gegen trübe Gedanken im Winter (ein Beitrag aus diesem Blog)

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