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Schüßler-Kuren

2014 Februar 14
von zarosa

Sanfte Hilfe mit Schüßler-Salzen – die Schüßler-Kuren im Alltag

Als im 19. Jahrhundert der Berliner Arzt und Forscher Prof. Dr. Virchow die Zelle als Grundbaustein allen Lebens entdeckte und der Oldenburger Arzt und Homöopath Dr. Schüßler darauf basierend die Theorie der Schüßler Salze – heute auch bekannt als Biochemie der Mineralsalze – entwickelt, wurde Letzterer von vielen belächelt. Dabei konnte er 12 Mineralsalze zuordnen, deren Mangel im Körper mit bestimmten Krankheiten in Verbindung zu bringen ist. Bis heute haben Anhänger der Biochemie seine erste Liste der Schüßler-Salze auf 27 erweitert und auch einige Schüßler-Kuren etabliert, die bei einigen Krankheitsbildern standardmäßig angewendet werden können.

Die Schüßler-Kuren

Die Schüßler-Salze werden zur Therapie in homöopathischen Dosierungen – im Wesentlichen in den Potenzen D6 und D12 – eingesetzt. Auch wenn in den meisten Fällen eine umfangreiche Untersuchung durch einen Heilpraktiker unerlässlich ist, so gibt es doch einige Krankheiten oder körperliche Zustände, in welchen auch Laien die Schüßler Salze einsetzen können. Gerade für Einsteiger eignen sich die sogenannten Schüßler-Kuren. Die bekanntesten sind die Kur zur Immun-Aufbau, die Stoffwechsel-Aktiv-Kur, die Energie-Plus-Kur und der Klassiker „die heiße 7“. Genaue Anweisungen zur Durchführung der einzelnen Kuren finden sich im Begleitmaterial der großen Anbieter von Schüßler Salzen in der Apotheke.

Die Grenzen der Schüßler-Kuren

Sowohl die einzelnen Schüßler Salze als auch die Kuren sollten vom Laien stets nur begleitend oder bei leichten Beschwerden eingesetzt werden. Die Immunaufbau-Kur beispielsweise ist gut geeignet, um einen Patienten mit immer wiederkehrenden Erkältungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sollte aber bei einer akuten Infektion mit Fieber den Gang zum Arzt nicht ersetzen. Auch bei Kindern und älteren Menschen empfiehlt sich der Besuch eines Heilpraktikers. Patienten, die an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, sollten sich vor der Einnahme hinsichtlich der Inhaltsstoffe beraten lassen. Üblich ist die Verwendung von Laktose als Trägerstoff für homöopathische Arzneimittel, weshalb Schüßler-Salze häufig für Laktose-intolerante Menschen nicht geeignet sind.

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