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Was taugt Functional- oder Wellness-Food?

2013 April 2

Immer häufiger sehen wir in den Regalen der Lebensmittelmärkte Produkte, denen besondere Bakterien, Vitaminen und anderen Nährstoffen zugesetzt wurden, um den positiven Effekt auf unsere Gesundheit, Verdauung usw. zu verstärken. Solchen Lebensmittel können Snacks, Milchprodukte oder aber auch Getränke sein. Der Fachbegriff für solche Lebensmittel lautet Functional Food oder aber auch Wellness Food. Doch sind pro-biotische Joghurts oder die Margarine mit der extra Portion an gesunden Fettsäuren wirklich so effektiv, oder werden hier nur teure Produkte unter dem Deckmäntelchen der Gesundheit an den Mann und die Frau gebracht?

Vor- und Nachteile von Wellness- und Functional Food

Folsäure, Omega 3-Fettsäuren und Milchsäurebakterien gehören zu den Zutaten, die am häufigsten im Wellness Food untergebracht werden. Und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese Zutaten unseren Organismus schützen und ihn stabil gegen Krankheiten machen können. Oft schmecken die Produkte recht gut, was das Essen erleichtert und so manchen Obst-Gegner zu einem gewissen Gesundheitsbewusstsein bringt. Jedoch ist Functional Food kein Ausgleich für eine gesunde Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse. Denn die angereicherten Lebensmittel haben zwar einen höheren Anteil an den gewissen Nährstoffen, Vitaminen und Co. als herkömmliche Produkte. Doch eine ausgewogene Ernährungsweise kann nicht dadurch ersetzt werden. Das sollte man immer bedenken. Und so äußern Kritiker auch gerne einmal den Verdacht, dass hier unter dem Deckmantel der Gesundheit einfach nur überteuerte Produkte verkauft werden, die wenig Sinn machen.

Alternativen zu Functional Food

„One Apple a Day keeps the Doctor away“. Der englische Ausspruch beinhaltet so viel wahres, dass er kaum kommentiert werden muss. Obst und Gemüse, dass bestenfalls der Saison entsprechend gekauft und verzehrt wird, sind immer eine gute Alternative zu künstlichen angereicherten Nahrungsmitteln. Wichtig ist hierbei jedoch, dass man beispielsweise die Erdbeeren auch dann isst, wenn sie Saison haben. Denn die roten Beeren, die es im Dezember gibt, sind nicht nur geschmacklos, sondern tragen auch wenige Vitamine in sich. Einen Kalender für Saison-Gemüse und -Obst gibt es beispielsweise bei der Apotheken-Umschau.de

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