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Wellness Pur – Massage mit heißen Steinen

2013 Juli 31

HotStone-Massage – nicht erst seit einigen Jahren, sondern seit Jahrtausenden ist diese Massageform ein absolutes Highlight. Allerdings ist es bei uns erst seit kurzem bekannt. Wo genau der Ursprung liegt, kann wohl keiner so genau sagen. Die einen sagen China, die anderen Südamerika und wiederum ganz andere sagen sie sei von indianischem Ursprung. In den USA wird behauptet, sie stamme aus Schweden, dort allerdings ist sie so gut wie unbekannt. Sie wurde wohl zeitgleich in den asiatischen und südamerikanischen Ländern entdeckt und wir Europäer dürfen uns nun glücklich schätzen, dieses wohltuende Erlebnis zu genießen.

Massiert wird mit heißen Steinen, die auf etwa 60° C erhitzt werden. Einige Steine dienen als Layoutsteine. d.h. sie werden so angegliedert, dass man sich drauflegen kann, wohingegen andere auf verschiedene Körperregionen aufgelegt werden und wiederum mit anderen wird massiert. Es werden hauptsächlich Basaltsteine verwendet, da sie die Wärme besonders gut aufnehmen und auch lange halten können.

Schmerzen werden einfach wegmassiert

Zuerst wird der Körper mit Öl eingerieben – wenn man möchte mit Aromaöl – um die Wirkung zu verstärken. Danach wird mit der Hitze der Steine gearbeitet, die teilweise punktuell oder auch großflächig Ihre Wirkung entfalten kann. Die Wärme dringt tief und gleichmäßig in das Gewebe ein und kann somit Verspannungen lösen sowie die Durchblutung fördern. Es werden aber nicht nur heiße Steine aufgelegt. Gerade in den Momenten, wenn das Gewebe schön durchblutet und mollig warm ist, wird mit kalten Marmorsteinen ein Reiz gesetzt, den man piezo-elektrischen Effekt nennt. Dadurch wird die Gefäßtätigkeit angeregt und der Kreislauf kommt in Schwung.

Bei dieser Massageform handelt es sich nicht einfach nur um Hokuspokus oder gar einen Modetrend bei dem mit einigen Steinen auf dem Körper und toller Musik zum wegdösen Geld verdient wird. Es handelt sich vielmehr um die Anwendung von uraltem Wissen, welches man möglichst bei professionellen Händen suchen sollte. Profis können Schmerzen und auch verschiedene Krankheiten damit lindern. Dies gehört aber wirklich nur in die Hände von Menschen die etwas von ihrem Handwerk verstehen.

Diese Wärmebehandlung in Kombination mit der Akupressur wird schon lange in der traditionellen chinesischen Medizin angewandt, um den Energiefluss der Meridiane zu stimulieren und die Funktionssysteme ins Gleichgewicht zu bringen. Nach der Massage sollte man sich ausgiebig Zeit nehmen um sich auszuruhen, denn jede Massage bringt den Kreislauf in Schwung und kann auch richtig anstrengend sein. Nicht hetzen, sondern einfach noch eine Stunde relaxen heißt die Devise! Der Körper wird es einem danken, indem man hinterher „Flügel“ bekommt.

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