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Was ist Lach-Yoga?

2012 Oktober 2

Mit Lach-Yoga eine neue Form der Entspannung entdecken

Vielerlei alternative Heilmethoden versprechen nicht nur eine wirksame Gesundung, sondern auch anhaltende Glückseligkeit oder Zufriedenheit. Einige Konzepte leuchten dabei mehr ein, andere weniger. Besonders im Westen stoßen viele Meditationsprogramme auf eine gewisse Grundskepsis. Beim Lach-Yoga dürfte den meisten der Sinn aber klar sein: Grundloses Glück.

Was genau ist Lach-Yoga?

Zunächst hört sich auch der Name Lach-Yoga nicht eher nach einer Unterströmung des etablierten Yoga an. Doch diese Unterströmung ist mittlerweile genauso etabliert wie das System der energetischen Heilübungen, auf denen es basiert. Der Journalist Norman Cousins erfand die Therapieform, die bald vom indischen Arzt Madan Kataria verbreitet wurde. Heute gibt es weltweit viele Clubs, die sich allein dem Lach-Yoga verschrieben haben. Der Begriff Lach-Yoga ist an sich aber nicht so leicht aufgeschlüsselt. Inwiefern soll die Kombination von Lachtechniken und Yoga funktionieren? Was soll sie überhaupt bewirken?

So funktioniert das Lachen nach Yoga-Art

Essenziell handelt es sich beim Lach-Yoga um eine Kombination von bewusstem Gelächter, oft in Gruppen, mit den Pranayama. Die Pranayama sind spezielle Atemübungen aus der Yoga-Tradition. Diese Kombination äußert sich meistens in einem Treffen der Lach-Yoga-Gruppe. Mit Atemübungen, Geklatsche oder Tanz werden die Teilnehmer aufgelockert, bevor sie grundlos zu lachen beginnen. Dieses simulierte Lachen geht nach einiger Zeit in ein echtes Lachen über. Das Gelächter ist sozusagen „ansteckend“ und sorgt für eine kindliche Form von Spaß. Diese „Lachsitzungen“ können längere Zeit andauern und werden durch weitere Atemübungen unterbrochen. Die Teilnehmer sollen sich gegen Ende der Sitzung in eine Lach-Trance begeben, die die Psyche revitalisiert und Alltagssorgen vergessen macht.

Oder doch eine traditionellere Meditationsform?

Lach-Yoga mag für Anfänger ungewohnt erscheinen. In einer Gruppe frei von Zwängen loszulachen, stellt für manche Menschen eine unüberbrückbare Hürde dar. Unter Umständen wirkt diese Form der Meditation schlichtweg zu verrückt. Für diese Menschen kann es sich lohnen, zunächst traditionellere Angebote wahrzunehmen oder sich mit anderen Entspannungstechniken vertraut zu machen. Qi Gong oder Yoga bieten sich in diesem Falle an, denn auch diese befassen sich mit Atemtechniken und Körperübungen, genießen gleichzeitig aber bereits einen hohen Stand in der Sportwelt. Doch ein Blick in die Welt des Lach-Yoga lohnt sich auf jeden Fall und sei es nur, um einmal wieder herzlich lachen zu können.

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