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Farbtherapie. Können Farben heilen?

2012 Juni 21
von zarosa

Dass Farbe einen Einfluss auf unsere Stimmung hat, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten. Ein kräftiges Rot wirkt beispielsweise warm und stimulierend, während bestimmte Blautöne kalt und abweisend wirken können. Der Ansatz der Farbtherapie geht dahin, die menschliche Psyche durch den Einsatz von Farben und farbigem Licht positiv zu beeinflussen und damit auch körperliche Leiden zu lindern. Da das menschliche Auge das stärkste Sinnesorgan ist, nimmt es besonders gut Einflüsse wahr, welches es an unser Gehirn weitergibt. Dies ist der Ansatz aller Behandlungsmethoden durch Farbe. Schon vor Jahrhunderten gab es erste Versuche, Kranke durch den Einsatz von Farbe zu heilen, indem man sie bemalte oder die Fenster mit buntem Stoff zu hing.

Unterschiedliche Methoden

Das Prinzip ist bis heute gleichgeblieben, wurde jedoch durch umfangreiche Forschung weiterentwickelt. Man unterscheidet bei der Farbtherapie heute im Wesentlichen drei Formen:

  • Aura Soma: Eine, an die indische Chakren-Lehre angelehnte Therapie, entwickelt von der blinden Engländerin Vicky Wall. Durch die Farben sollen Energiepunkte stimuliert werden.
  • Farbpunktur: Ähnlich der Akupunktur, wobei hier jedoch gebündeltes, farbiges Licht anstelle von Nadeln zum Einsatz kommt.
  • Farbmeridiantherapie: Der Körper wird an bestimmten Punkten, den so genannten Meridianen gefärbten Stoffkreisen beklebt, welche eine schmerzlindernde Wirkung haben sollen.

Umstrittene Farbtherapie

Farbtherapie fällt in den Bereich der Alternativmedizin und wird daher natürlich von vielen Ärzten kritisch gesehen. Eindeutige Beweise für eine Wirksamkeit gibt es nicht, jedoch schwören viele Patienten auf eine Behandlung mit Farben und deren positive Wirkung. Und wie bereits zu Beginn gesagt: Das Farbe einen Einfluss auf unsere Stimmung hat, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten.

  1. Javier Dinapoli Permanenter Link
    Dezember 24, 2012

    schöne Idee … Grüße

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