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Wie funktioniert Autogenes Training?

2012 Juli 30

Autogenes Training gehört zu den effektiven und leicht erlernbaren Entspannungstechniken. Mit Selbstsuggestionen ist es möglich, den Körper und die Psyche in kurzer Zeit zu messbarer Entspannung zu führen. Der Blutdruck wird reguliert sowie der Atem und der Herzschlag. Mit einer 10-minütigen aktiven sowie bewussten Entspannung durch Autogenes Training erfährt der Körper eine tatsächliche Erholung, die mit 6 Stunden tiefem Schlaf vergleichbar sind.

Wie funktioniert Autogenes Training?

Diese moderne Entspannungstechnik basiert auf fünf Grundformeln, die gesprochen werden. Diese Formeln sprechen das Herz, den Atem, den Geist, den Solarplexus und die allgemeine körperliche Verfassung an. Dabei werden die Formeln wiederholt, bis sich die eine physische Reaktion zeigt, so zum Beispiel: „Mein linker Arm wird schwer“. Nach einer kurzen Zeit haben Sie tatsächlich das Gefühl, Ihr Arm würde schwer werden. Dieses Gefühl wird durch die Erschlaffung der Muskeln erzeugt, die sich nun in einer Ruhephase, ähnlich der Einschlafphase, begeben. Nach und nach wird auf diese Weise der gesamte Körper physisch in einen schlafähnlichen Zustand gebracht. Dabei helfen die Formeln, dass der gesamte Körper und die Psyche angesprochen werden, und sich in tiefe Entspannung begeben.

Die körperliche wie geistige Entspannung ist in dieser kurzen Zeit enorm. Nach 10 – 15 Minuten bewusster Entspannung fühlen Sie sich erholt, als hätten Sie die ganze Nacht sehr gut geschlafen. In der Tat hilft Autogenes Training gerade Menschen mit Konzentrationsstörungen, Schlaf- oder Einschlafproblemen. Ebenso können psychosomatische Symptome wie Herzrasen, Nervosität, Prüfungsangst oder Ängste im Allgemeinen mit Autogenem Training überwunden werden.

Für wen sind Entspannungstechniken wie Autogenes Training geeignet?

Bewusste Entspannungsmethoden wie Autogenes Training sind für jeden Menschen geeignet. Gerade für Personen, die dauerhaft berufliche wie private Aufgaben zu erfüllen haben, ist eine erlernte Technik zur regelmäßigen Entspannung wichtig und hilfreich. Dabei kann Autogenes Training Sie vor Burn-out-Symptomen schützen oder im gegebenenfalls Warnsignale beheben. Wer Autogenes Training erlernen möchte, sollte an einem Kurs bei einem zertifizierten Seminarleiter teilnehmen. An sechs bis acht Terminen erlernen Sie die Technik, können sich ausprobieren und Fragen zur Technik stellen. Wer diese einfach Technik gut beherrscht, kann sich in jeder Situation selbst für einen Moment von nur 5 Minuten zurückziehen und sich tiefen entspannen.

Lesen Sie außerdem bei zarosa: Kann man autogenes Training selbst erlernen?

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